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Geschichte wird an der KZB am Gymnasium, an der FMS und im Vorkurs zur PHZH unterrichtet. Die Staatskunde ist am Gymnasium im Geschichtsunterricht integriert.
Die SchülerInnen sollen sich als Menschen verstehen, die von ihrer Zeit, aber auch vom Erbe vergangener Zeiten geprägt sind. Sie erkennen, dass sie diese Vergangenheit aus ihrer gegenwärtigen Perspektive wahrnehmen und deuten.
Im Geschichtsunterricht möchten wir Einsichten über den Wandel der Lebensformen, der ökonomischen Grundlagen der Gesellschaften, der Machtausübung und des kulturellen Ausdrucks vermitteln. Es geht uns darum, Sensibilitäten für gesellschaftliche Konflikte zu wecken und damit auch die Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft deutlich zu machen.
Mit dem kritischen Umgang mit Quellen lernen die SchülerInnen, sich in der heutigen, von Medienvielfalt geprägten Welt zu orientieren, Informationen zu hinterfragen und damit zusammenhängende Interessen zu analysieren. Anhand der verschiedensten Informationsquellen, von Büchern bis zum Internet, lernen sie auch, selbständig historische Inhalte zu erarbeiten und zu vermitteln.
In der Verknüpfung mit der Staatskunde sehen wir ein gutes Mittel, die Möglichkeiten politischer Partizipation als eine Errungenschaft historischer Auseinandersetzung bewusst zu machen.
Geschichte heisst auch Erzählen von Welten, die uns heute fremd sind. Wir möchten bei den SchülerInnen die Lust wecken, einzutauchen in diese Vergangenheit und sich auf dieses ferne Andere einzulassen. Anhand von Texten wie Chroniken, privaten Briefen, Gesetzen und Reden, von Bildern wie Porträts, Fotos, Filmen und Karikaturen, von Statistiken und von Grafiken aller Art möchten wir zusammen mit den SchülerInnen diese Welten rekonstruieren.
Lehrplan Geschichte und Staatskunde
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