KZB :: SCHAUFENSTER KZB
Die KZB feiert "175 Jahre Zürcher Mittelschulen“ PDF Drucken
Seit bereits 175 Jahren gibt es im Kanton Zürich die Bildungsinstitution Mittelschule. In Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion möchten die Zürcher Mittelschulen dieses Jubiläum mit besonderen Aktivitäten feiern. Schwerpunktmässig finden die kantonalen Feierlichkeiten vom 24. bis 26. September 2008 statt. Im Stadtzentrum wird eine „Bildungsmeile“ eingerichtet, wo an verschiedenen Stationen in schulübergreifender Zusammenarbeit die Geschichte und die Bildungsarbeit der Zürcher Mittelschulen vorgestellt werden. Am Freitag, 26.9., findet ein Open Air am Zürichhorn sowie ein offizieller Festakt im „Zelt der Bildung“ am Bellevue statt. Wie die meisten anderen Mittelschulen plante auch die KZB einen eigenen hausinternen Jubiläumsanlass. Dieser fand am 20.September 2008 in Form eines besonderen Besuchstages statt und stand unter dem Motto:

„Schaufenster KZB. SchülerInnen geben Einblicke in den Unterricht – die KZB feiert das Jubiläum 175 Jahre Zürcher Mittelschulen“

Hinter dem „Schaufenster“ steht die Idee des pädagogischen Rollentausches: Die SchülerInnen übernehmen die Rolle der LehrerInnen und die Gäste dürfen wieder einmal die „Schulbank drücken“, indem sie in die Schülerrolle schlüpfen und von unseren KZB-SchülerInnen in kurzen Unterrichtssequenzen mit aktuellen Mittelschul-Lerninhalten vertraut gemacht werden.

Ein Stimmungsbericht

Samstagmorgen 8:30 Uhr, Oerlikon: Scharen von Schülern gehen wie jeden Morgen in Richtung KZB. Aber etwas ist anders. Heute sind es nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Mütter, Väter, Geschwister und Freunde. Es ist noch sehr früh, was einigen Schülern gar nicht passt, und das Wetter ist kühl! Aber kaum in der KZB angekommen scheint das unwichtig. Mit frischem Gebäck, Kaffe und fruchtigen Drinks wird man begrüsst. „Das ist ja ein Service hier!“ meint einer der Väter.
Viel Zeit für ein Kaffekränzlein bleibt aber nicht, denn die Schulleiterin hat noch einiges zu sagen. Sie begrüsst und informiert locker, dann geht’s ab in den Unterricht. Die anfängliche Scheu der Eltern ist bald überwunden, und es entstehen spannende Schulstunden. Wenn sie könnte, würde sie auch gleich wieder zur Schule gehen, meint eine Mutter fast wehmütig. Auch die Schüler sind zufrieden: “Alles hat gut geklappt“, meinten sie. „Es war spannend, die Schule mal aus einer anderen Perspektive zu erleben und selbstständig die Besucher zu unterrichten. Und eins ist nun klar, es ist nicht so einfach, wie es aussieht!“.
Ausser dem Unterricht gab es für die Schüler noch viel Anderes, um das sie sich kümmern mussten: im Service arbeiten, Stände betreuen oder mit ihrer Band spielen und das Publikum unterhalten. Davon waren gewisse Eltern ganz fasziniert: „Jeder einzelne hat eine wichtige Rolle, in welcher er oder sie aufgehen kann. Es ist auch nicht alles so streng, es gibt viel Spielraum, um sich selbst einzubringen. So entwickeln sie hier interessante Persönlichkeiten! Das hat mir sehr gefallen! Man spürt förmlich die Lebensfreude, die an dieser Schule herrscht!“. Man sieht, das Schaufenster war ein sehr gelungener Anlass. An einem 175. Geburtstag soll ja schliesslich gefeiert werden!
Lea Rüegg, F2f

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